Genetische Beratung

Da es sich bei einem NIPT um eine genetische Untersuchung handelt, ist im Vorfeld und nach Vorliegen des Resultats gemäß GenDG eine genetische Beratung (Facharzt für Humangenetik oder Facharzt mit Zusatzqualifikation „fachgebundene genetische Beratung“) erforderlich. 

Voraussetzung für die Durchführung einer fachgebundenen genetischen Beratung des Prenatalis®-Tests ist die Qualifikation, deren essentielle Grundlagen sich in 72 Fortbildungseinheiten und der dazugehörigen praktisch-kommunikativen Qualifizierungsmaßnahme vermitteln lassen (Richtlinie Genetische Beratung, Abschnitt VII.3.4., s. auch 8. Mitteilung der Gendiagnostik-Kommission GEKO.


Verantwortliche ärztliche Person

Die verantwortliche ärztliche Person, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, trägt die Verantwortung für die Aufklärung und bleibt während der gesamten Dauer der Durchführung des Prenatalis®-Tests Hauptansprechpartner/in der Schwangeren bzw. Patientin. Die Befundübermittlung erfolgt ausschließlich an die verantwortliche ärztliche Person gemäß GenDG. 

Eine Geschlechtsmitteilung ist zwar ab der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) möglich, darf gemäß GenDG jedoch erst ab der 14. SSW (p.m. postmenstrual) an die Schwangere erfolgen.