Prenatalis®: Qualität aus ärztlichen Händen

Prenatalis® ist ein akkreditierter, nicht-invasiver Pränataltest (NIPT), der auf Basis des Illumina verifi®-Verfahrens Fehlverteilungen der Chromosomen 21, 18 und 13 sowie der Geschlechtschromosomen durch die Untersuchung zellfreier fetaler DNA im mütterlichen Blut nachweisen kann. Die Analyse ist sowohl bei Einzel- als auch bei Zwillingsschwangerschaften ab der 10. Schwangerschaftswoche möglich. Der Prenatalis®-Test wird vollständig und ohne Datentransfer an Dritte am Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsdiagnostik (MVZ) in Martinsried vorgenommen.

 

Das MVZ Martinsried tritt dafür ein, NIPT in einem interdisziplinären Verbund aus pränatalmedizinischen und humangenetischen Einrichtungen anzubieten. Als Plattform hierfür dient das Prenatalis® Consortium mit dem Ziel, hohe medizinische Qualitätsstandards, eine Verbesserung der Studienlage und eine Weiterentwicklung der NIPT-Verfahren zu fördern. In einem jährlich nach Ostern stattfindenden Treffen von Pränatalmedizinern, Gynäkologen und Humangenetikern, die den Prenatalis®-Test einsetzen, wird in Martinsried der aktuelle Stand, die Weiterentwicklung und die ärztliche Beratung von NIPT diskutiert.

Die ersten beiden  Anwendertreffen fanden jeweils im April 2016 und 2017 mit mehr als 60 interessierten Kolleginnen und Kollegen statt. Wir laden bereits jetzt ein zum dritten Anwendertreffen am 13. April 2018. Weitere Informationen erhalten Sie im Bereich Veranstaltungen.

Qualität

Prenatalis® bietet als einziger auf dem Originalverfahren von Illumina verifi® basierender Test eine unerreicht hohe Sequenziertiefe. und eignet sich  daher besonders für schwierige Fälle

  • mit geringer fetaler Fraktion (in der frühen Schwangerschaft, bei adipösen Patientinnen)
  • bei Zwillingsschwangerschaften 
  • bei IVF nach ICSI

Vorteile von Prenatalis®

  • Vollständige Durchführung der Untersuchung in unserem ärztlich geführten Labor in Deutschland.
  • Erster DAkkS-akkreditierter NIPT in Deutschland
  • Höchste Sequenziertiefe (21 Mio Reads) und Bestimmung der fetalen Fraktion (Gehalt der cffDNA)
  • Zugang zu einem Netzwerk an humangenetischen Beratungsstellen
  • Zugang zu Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zum Thema NIPT
  • Beratungsqualifikation entsprechend fachgebundener genetischer Beratung (s. Richtlinie Genetische Beratung, Abschnitt VII.3.4., 72 Fortbildungseinheiten),
    s. a. 8. Mitteilung der Gendiagnostik-Kommission (GEKO) vom 12.03.2014
  • Einbettung des NIPT in ein professionelles, pränatalmedizinisches Komplettangebot (Ultraschall, Biochemie, Infektionsserologie, Chromosomenanalyse, Array-CGH, Molekulargenetik)
  • Initiierung und Organisation von Europäischen MultiCenter-Studien zur Weiterentwicklung von NIPT-Verfahren
  • Initiierung und Organisation von Ringversuchen